Die Bundeswahlkreisgeschäftsstelle der CSU:
Servicezentrale für den Bürger und die Mandatsträger

In Bayern gibt es 42 Bundeswahlkreisgeschäftsstellen der CSU, die den Orts- und Kreisverbänden als Anlaufstellen zur Unterstützung der politischen Arbeit vor Ort dienen. 

Über die Geschäftsstellen wird die Kampagnefähigkeit der CSU sichergestellt durch Wahrnehmung von Koordinationsaufgaben, Ausschöpfung moderner technischer Möglichkeiten und Bereitstellung erforderlicher Logistik. Die Geschäftsstellen sind Dienstleister für die Mandatsträger und für die ehrenamtlichen Funktionsträger, aber auch mit hauptamtlichem Personal besetzte Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger und Kontaktstelle für den vorpolitischen Raum. In Aschaffenburg wurde bereits nach der Gründungsphase 1946 eine Geschäftsstelle eingerichtet. Zum Jahresbeginn 1988 erfolgte der Wechsel nach Aschaffenburg-Damm in das Haus Erlenmeyerstr. 6. Dort hat die CSU Aschaffenburg-Stadt und -Land heute eine räumlich und technisch moderne, den vielfältigen Anforderungen entsprechende Geschäftsstelle. Die Geschäftsführer seit 1945 waren: Karl Heinzelmann (1945-1946), Hermann Grimm (1946-1948), Karl-Heinz Vogt (1948-1957), Paul Gerlach (1957-1961), Günter Dehn (1961- 1978), Eduard Ottmann (1978-1984), seit 1985 Helmut Schuhmacher. Die Geschäftsführer sind Mitarbeiter der CSU-Landesleitung. Sie werden bei der Aufgabenerfüllung unterstützt vom Personal der Geschäftsstelle. Silvia Semler, Christina Arnold und Helmut Schuhmacher bilden derzeit das Team. Über viele Jahre hinweg hat der ehrenamtliche Kreisgeschäftsführer Reinhard Englert aus Heigenbrücken bis zu seinem Tode im Jahr 2004 in beispielhaft idealistischer Weise in der Geschäftsstelle mitgearbeitet. 

Der Wahlkreis Aschaffenburg umfasste zur ersten Bundestagswahl 1949 die Stadt Aschaffenburg sowie die Landkreise Aschaffenburg, Obernburg, Miltenberg und Alzenau. 1975 wurde der Landkreis Miltenberg dem Wahlkreis Karlstadt zugeordnet. Der Bundeswahlkreis 248 Aschaffenburg setzt sich seitdem zusammen aus der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg. 

 



Die Geschäftsstelle repräsentiert die Partei vor Ort. Zum umfangreichen Aufgabenkatalog gehören die generelle Zuarbeit und Hilfestellung für die Kreis- und Ortsverbände sowie für die Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreise, wie die Mitgliederverwaltung, das Erstellen von Mitglieder- und Jubiläumslisten, Druck und Versand von Publikationen und Einladungen, Organisation von Veranstaltungen, Verteilung von Werbemitteln, Beitragseinzug, Bearbeiten der Rechnungsabschlüsse der Verbände, Hilfestellung bei parteiinternen Wahlen und Satzungsfragen, Durchführung von Informationsreisen, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Führung der Buchhaltung des Bundeswahlkreises, Beschaffung, Verwaltung und Vorprüfung der finanziellen Rechnungsabschlüsse, Unterstützung der Schatzmeister vor Ort, Durchführung und Überwachung von Beitragseinzug etc. 

Für die notwendige organisatorische Arbeit der Partei ist die Geschäftsstelle eine unverzichtbare Kontakt- und Servicestelle. Die Organisationsstruktur der CSU, vor allem die Einrichtung von Geschäftsstellen auf Bundeswahlkreisebene, hat sich über Jahrzehnte bewährt. 

Helmut Schuhmacher